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Die Geschichte von Abu Ghraib
Abu Ghraib war der Wendepunkt. Im Mai 2004 sah die Öffentlichkeit erste Bilder, auf denen irakische Häftlinge von US-Soldaten gefoltert und erniedrigt wurden. Spätestens jetzt waren alle Versuche der USA, den Irakkrieg moralisch zu rechtfertigen, zum Scheitern verurteilt. Abu Ghraib galt fortan als Symbol für Folter und für einen Krieg, der außer Kontrolle geraten war. Gemeinsam mit dem Oscar-Preisträger Errol Morris zeichnet Starjournalist Philip Gourevitch das Bild einer Armee, die sich über alle Tabus hinwegsetzte, weil sie gegen den Terrorismus zu kämpfen glaubte. Wer verstehen will, was im Irak passiert ist, muss dieses schonungslose Buch lesen: vielleicht ein Klassiker von morgen.
Zusammenfassung
Abu Ghraib war der Wendepunkt. Im Mai 2004 sah die Öffentlichkeit erste Bilder, auf denen irakische Häftlinge von US-Soldaten gefoltert und erniedrigt wurden. Spätestens jetzt waren alle Versuche der USA, den Irakkrieg moralisch zu rechtfertigen, zum Scheitern verurteilt. Abu Ghraib galt fortan als Symbol für Folter und für einen Krieg, der außer Kontrolle geraten war. Gemeinsam mit dem Oscar-Preisträger Errol Morris zeichnet Starjournalist Philip Gourevitch das Bild einer Armee, die sich über alle Tabus hinwegsetzte, weil sie gegen den Terrorismus zu kämpfen glaubte. Wer verstehen will, was im Irak passiert ist, muss dieses schonungslose Buch lesen: vielleicht ein Klassiker von morgen.
Kritik
"Bis dato war die Geschichte des Foltergefängnisses von Abu Ghraib nur ein abscheulicher Fotoroman. Dank Philip Gourevitch und Errol Morris ist sie nun zu einer komplexen und anschaulichen Erzählung geworden." (Ralf Hanselle, Das Parlament, 09.03.09)
"Sichtbar wird das organisatorische Chaos, die panische Angst, aber auch die arrogante Überheblichkeit der Beteiligten und Verantwortlichen." (Herfried Münkler, Die Zeit, 26.02.09)
"Eine virtuose Pflichtlektüre zum Thema. ... Die große Stärke des Buches liegt darin, dass Gourevitch jene Erklärungslücken, die eine noch so minutiöse Faktenschilderung offen lassen muss, durch die persönlichen Geschichten der Beteiligten füllt." (Stefan Apfl, Falter, 11.03.09)
"Eine klare, übersichtliche Aufbereitung schon bekannter Fakten. Sie klagt an, nennt Namen von Verantwortlichen." (Alexandra Kedves, Tages-Anzeiger Zürich, 25.03.09)
"Ein bemerkenswertes Buch. [...] Indem das Buch das Ungeheure schildert, ohne effekthascherisch zu werden, überzeugt es und packt den Leser." (Thomas Leuchtenmüller, Neue Zürcher Zeitung, 30./31.05.09)
"Eindrucksvoll." (Hannes Schwenger, Der Tagesspiegel, 15.06.09)
"Packend und ohne Sensationsgier." (Ina Boesch, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 28.06.09)