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Die Reisen Benjamins des Dritten

Roman. Neu übersetzt - Mit Lesebändchen
BuchGebunden
288 Seiten
Deutsch
Hansererschienen am23.09.2019
Ein großer Klassiker, eine herrliche Satire, ein jüdischer Don Quijote. Das berühmteste Werk von Scholem J. Abramowitsch in einer kommentierten Neuübersetzung
Benjamin lebt in einem ukrainischen Nest. Er hasst die Enge seines Dorfes und seiner Ehe, liebt alte Reiseberichte und träumt von einer eigenen triumphalen Reise auf den Spuren Alexanders des Großen, von der er berühmt und als Erlöser der russischen Juden zurückkehren wird.
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Informationen

KlappentextEin großer Klassiker, eine herrliche Satire, ein jüdischer Don Quijote. Das berühmteste Werk von Scholem J. Abramowitsch in einer kommentierten Neuübersetzung
Benjamin lebt in einem ukrainischen Nest. Er hasst die Enge seines Dorfes und seiner Ehe, liebt alte Reiseberichte und träumt von einer eigenen triumphalen Reise auf den Spuren Alexanders des Großen, von der er berühmt und als Erlöser der russischen Juden zurückkehren wird. Er überredet seinen Freund Senderl, mit ihm auszubüxen, und zusammen reisen sie wie Don Quichote und Sancho Pansa, von Missgeschicken verfolgt, durch die jüdische Provinz. Als der witzige Roman 1878 in Wilna erschien, erkannten jiddische Leser sofort, dass es sich hier um eine riskante politische Satire handelte. Das elegante Nachwort von Susanne Klingenstein skizziert das historische und literarische Umfeld und zeigt, warum Abramowitsch zu den großen Autoren europäischer Literatur gehört.
ZusammenfassungBenjamin ist ein Taugenichts und Müßiggänger, irgendwo in der osteuropäischen Provinz. Doch eins tut er mit Inbrunst: lesen! Vor allem Reiseberichte über Meere und Wüsten. Und so macht Benjamin sich mit seinem Freund Senderl auf eine hindernisreiche Reise durch arme Dörfer und über schmutzige Straßen. Doch immer kommt es ihnen vor, als hätten sie das Heilige Land vor Augen. Benjamin ist ein Don Quijote, seine Geschichte eine in die jüdische Welt verpflanzte Variante des genialsten Romans über die Vernunft der Narren. Und mehr: der Klassiker von 1887 kann auch als politische Kritik der russischen und jüdischen Gesellschaft gelesen werden, wie der Anhang von Susanne Klingensteins Neuübersetzung verrät.
Details
ISBN978-3-446-26395-6
ProduktartBuch
Einbandart / SetinhaltGebunden
Verlag/Label
Erscheinungsjahr2019
Erscheinungsdatum23.09.2019
Seiten288 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.25200795
Rubriken
GenreRomane

Inhalt/Kritik

Kritik"Der Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer meinte einmal, das Jiddische enthalte Vitamine, die man in keiner anderen Sprache finde. ... Der Hanser Verlag hat nun den jiddischen Klassiker von Scholem J. Abramowitsch in einer Neuübersetzung von Susanne Klingenstein herausgebracht. Und die Vitamine des Jiddischen haben den Pasteurisierungsvorgang des Übersetzens sehr gut überstanden." Birthe Mühlhoff, Süddeutsche Zeitung,...mehr

Autor

Scholem Jankew Abramowitsch wurde 1835 in Kopyl bei Minsk geboren und starb 1917 in Odessa. Heute ist er ein Klassiker der jiddischen Literatur. Zu seinem Werk zählen u.a. die Romane "Der Wunschring" (1865), "Väter und Söhne" (1867) und "Der lahme Fischke" (1869).

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