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Basler Fasnacht

Homo faber

Ein Bericht
TaschenbuchKartoniert, Paperback
202 Seiten
Deutsch
Verfügbare Formate
BuchGebunden
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TaschenbuchKartoniert, Paperback
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Max Frisch's "Homo faber", ist eines der wichtigsten und meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts: Der Schweizer Ingenieur Walter Faber glaubt an sein rationales Weltbild, bis es durch eine Liebesgeschichte zerbricht und sein Leben wie eine griechische Tragödie endet.
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Informationen

KlappentextMax Frisch's "Homo faber", ist eines der wichtigsten und meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts: Der Schweizer Ingenieur Walter Faber glaubt an sein rationales Weltbild, bis es durch eine Liebesgeschichte zerbricht und sein Leben wie eine griechische Tragödie endet.
ZusatztextMit einem Flug nach Caracas beginnt für den Ingenieur Faber eine Reisein seine Vergangenheit. Im Flugzeug sitzt er neben dem Bruder seines ehemaligenFreundes Johannes und erfährt, dass Johannes Hanna geheiratet hat, diein den 1930er Jahren ein Kind von Faber erwartete. Faber schlug damalseine Heirat vor, akzeptierte das Kind aber nur widerwillig. Hanna trenntesich daraufhin von ihm und zeigte sich zu einer Abtreibung entschlossen.Nach einer Notlandung in der mexikanischen Wüste reisen die beiden Männergemeinsam nach Guatemala, um Johannes zu besuchen. Sie finden ihn tot vor:Er hat sich erhängt. Auf der Überfahrt nach Europa - die er spontan einemFlug vorgezogen hat - lernt Faber die junge Sabeth kennen, die ihn an Hannaerinnert. Die beiden verlieben sich ineinander und unternehmen eine gemeinsameEuropareise, auf der sich herausstellt, dass Sabeth tatsächlich die Tochterder seit vielen Jahren in Athen lebenden Hanna ist. Sabeth hält Johannesfür ihren Vater; Faber ist nur zu gern bereit, diesen Glauben zu teilenund die beiden verbringen eine Nacht miteinander. Tage später wird Sabetham Strand von einer Schlange gebissen, weicht vor dem ihr zur Hilfe eilendenFaber zurück und schlägt mit dem Kopf auf. Im Athener Krankenhaus wirdein Gegengift verabreicht; da Faber aber nicht von dem Sturz berichtet,bleibt eine Gehirnblutung unerkannt, an der Sabeth stirbt. Mittlerweilehat Faber von Hanna erfahren, was er eigentlich schon wusste: Er selberist Sabeths Vater. Allen Versuchen der Selbstrechtfertigung zum Trotz fühltFaber sich schuldig. Wieder auf Reisen, entschließt er sich zu einer neuenLebensweise und erfährt einen direkteren, sinnlichen Zugang zur Welt. EinZusammenleben mit Hanna erwägend kehrt er nach Athen zurück. Mit seinenzahlreichen Hinweisen auf die griechische Antike kann der Roman nicht nurwegen der Inzest-Thematik als moderne Variante des Ödipus-Mythos (StichwortR S. 377) gelesen werden. Wie Ödipus, der meint, seinem Schicksal entgehenzu können, ist auch Faber, der das ganze Leben für kalkulierbar hält, Überheblichkeitvorzuwerfen. Einig sind die beiden Figuren schließlich auch in ihrer erlebtenSchuldhaftigkeit, vor der sie das Wissen um die eigene Unwissenheit nichtbewahren kann.
ZusammenfassungMax Frischs Homo faber ist eines der wichtigsten und meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts: Der Ingenieur Walter Faber glaubt an sein rationales Weltbild, das aber durch eine ?Liebesgeschichte? nachhaltig zerbricht.
Details
ISBN978-3-518-36854-1
ProduktartTaschenbuch
Einbandart / SetinhaltKartoniert, Paperback
Verlag/Label
Erscheinungsjahr2008
Auflage86. Aufl.
Seiten202 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.1094152
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UntergenreCH-Autoren

Autor

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.

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