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Wickelfisch
TaschenbuchKartoniert, Paperback
320 Seiten
Deutsch
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1903 hat Robert Walser diese Geschichte vom Konkurs eines Prahlers, diesen «Wirklichkeitsroman, der ja eigentlich kein Roman ist, sondern nur ein Auszug aus dem schweizerischen täglichen Leben» (R. W.), erlebt und ihn vier Jahre später anläßlich eines Romanwettbewerbs zu Papier gebracht.
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Informationen

Klappentext1903 hat Robert Walser diese Geschichte vom Konkurs eines Prahlers, diesen «Wirklichkeitsroman, der ja eigentlich kein Roman ist, sondern nur ein Auszug aus dem schweizerischen täglichen Leben» (R. W.), erlebt und ihn vier Jahre später anläßlich eines Romanwettbewerbs zu Papier gebracht.
ZusatztextDer 24-jährige Joseph Marti wird nach längerer Stellenlosigkeit als kaufmännischerAngestellter in das technische Büro des Ingenieurs und Erfinders C. Toblernach Bärenswil vermittelt. Tobler hat sein gesamtes Vermögen in Erfindungeninvestiert, für die sich niemand interessiert. Neben den zu führenden Korrespondenzen,in der Regel diktierte hochtrabende Bittschreiben, erstrecken sich MartisPflichten auch auf häusliche und familiäre Dienste. Dafür bewohnt er dasTurmzimmer der repräsentativen toblerschen Villa Abendstern und genießtdie großzügigen Mahlzeiten gemeinsam mit der Familie. Je unaufhaltsamerToblers Bankrott wird, umso mehr wird aus dem kaufmännischen Angestelltenein Diener des Hauses, der von seinem zahlungsunfähigen, hochstaplerischenPrinzipal statt Lohn ein sonntägliches Taschengeld erhält. Ein halbes Jahrnach Dienstantritt verlässt Marti am Neujahrsmorgen das ruinierte toblerscheAnwesen. Damit sieht sich der nach Zugehörigkeit und familiärer Bindungsehnende Gehilfe erneut zurückgeworfen auf eine unsichere Existenz, diegeprägt ist von Ungewissheit und Ortslosigkeit.
Details
ISBN978-3-518-37610-2
ProduktartTaschenbuch
Einbandart / SetinhaltKartoniert, Paperback
Verlag/Label
Erscheinungsjahr2016
Auflage16. Aufl.
Seiten320 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.1133222
Rubriken
UntergenreCH-Autoren

Autor

Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers Aufsätze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient.

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