Merkliste
Die Merkliste ist leer.
Wickelfisch

Werke. Berner Ausgabe, Briefe, 3 Bde. Bd.1-3

Briefe 1897-1920; Briefe 1921-1956; Briefe, Nachwort und Anhang
BuchKartoniert, Paperback
1523 Seiten
Deutsch
Verfügbare Formate
BuchKartoniert, Paperback
CHF94.90
BuchKartoniert, Paperback
CHF37.90
BuchKartoniert, Paperback
CHF40.90
BuchKartoniert, Paperback
CHF31.90
Robert Walser ist als Briefschreiber noch zu entdecken. Seine Briefe sind nicht bloß die private Rückseite des Werks, sondern dessen integraler Teil. Deshalb wird die Berner Ausgabe der Werke Walsers mit einer neuen, umfassenden Briefedition eröffnet. Sie gibt Einblick in die Existenzbedingungen von Walsers >Poetenlebenichlieb
CHF94.90
in der Regel innert 2 Werktagen versandfertig oder abholbereit

Informationen

KlappentextRobert Walser ist als Briefschreiber noch zu entdecken. Seine Briefe sind nicht bloß die private Rückseite des Werks, sondern dessen integraler Teil. Deshalb wird die Berner Ausgabe der Werke Walsers mit einer neuen, umfassenden Briefedition eröffnet. Sie gibt Einblick in die Existenzbedingungen von Walsers >Poetenlebenichlieb
Zusatztext»Briefliteratur auf höchstem Niveau und von einem Können, das ganz atemlos macht.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 25.02.2018
ZusammenfassungRobert Walser ist als Briefschreiber noch zu entdecken. Seine Briefe sind nicht bloß die private Rückseite des Werks, sondern dessen integraler Teil. Deshalb wird die Berner Ausgabe der Werke Walsers mit einer neuen, umfassenden Briefedition eröffnet. Sie gibt Einblick in die Existenzbedingungen von Walsers ?Poetenleben? zwischen Zürich, Berlin, Biel, Bern und Herisau.In den Briefen lernen wir Walser in seinem weit verzweigten Netzwerk kennen, das von den nächsten Geschwistern bis zu Hesse und Hofmannsthal reicht. Wir werden Zeugen, wie raffiniert und hartnäckig er gegenüber Verlegern und Redakteuren sein literarisches Überleben behauptet. Im Kampf um Zeilenhonorare und im kritischen Kommentar zur Gegenwart wird der hellwache, weltzugewandte Walser hörbar. Dagegen spricht in der Privatkorrespondenz ein verspielter und witziger Walser. Insbesondere die Briefe an seine langjährige Freundin Frieda Mermet dokumentieren eine Fernliebe delikatester Art.Als Briefeschreiber erprobt und entfaltet Walser all jene literarischen Register, die sein Werk so aufregend vielstimmig machen; die Briefe werden zur Kurzprosa eigener Art, eng verwandt jenen Feuilletons, mit denen Walser seine Leserinnen und Leser unterhält. Doch dabei hält sich derjenige bedeckt, der hier ?ich? sagt: Im scheinbar offenherzigen Plaudern wahrt Walsers Schreiben ein letztes Briefgeheimnis.Robert Walser (1878?1956) zählt mit seinen Romanen, Dramoletten und Gedichten und vor allem mit seiner feuilletonistischen Kurzprosa zu den wichtigsten Autoren der deutschsprachigen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts. Seit 1978 erscheint sein Werk im Suhrkamp Verlag. Die Berner Ausgabe, publiziert im Auftrag der Robert Walser-Stiftung Bern, macht das Werk Walsers neu zugänglich, mit zuverlässig edierten Texten, Nachworten und erläuternden Kommentaren. Sie wird durch drei Briefbände eröffnet. Diese enthalten gegenüber der Vorgängerausgabe 336 zusätzliche Briefe Walsers sowie alle erhaltenen Gegenbriefe. Im Kommentarband finden sich unter anderem Drittbriefe, Abbildungen, ein reiches Personenregister und Zeittafeln. »Ich habe Hunger! Und immer, wenn ich Hunger habe, gelüstet es mich, einen Brief zu schreiben! An irgend jemand! Das ist doch begreiflich! Mit gefülltem Magen denke ich nur an mich, nie an jemand anders! Mit gefülltem Magen bin ich also glücklicher! Denn das ist doch kein Glück, sich nach etwas Fernem zu sehnen!«An Lisa Walser, 30. Juli 1897 »Ich bin Ihnen einen Brief schuldig, worin das Wörtchen ?lieb? etwa hundertmal vorkommt, immer in anderer Art, damit es Ihnen nicht langweilig vorkäme. Aber ich denke, das kleine Wort werde Ihnen immer lieb sein. Da ist es schon wieder vorgekommen und wird vielleicht in unserem Briefwechsel noch oft zur Aussprache gelangen.«An Frieda Mermet, 17. Dezember 1918 »Die Briefe, die er schrieb in noblem Ton,bedurften weiter meistens keiner Feile.«Robert Walser in Der Sänger Rizio, 1930 Band 1: Briefe 1897-1920Band 2: Briefe 1921-1956Band 3: Briefe, Nachwort und Anhang
Details
ISBN978-3-518-42845-0
ProduktartBuch
Einbandart / SetinhaltKartoniert, Paperback
Verlag/Label
Erscheinungsjahr2018
Erscheinungsdatum21.10.2018
Auflage2. Aufl.
Seiten1523 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.23626216
Rubriken
UntergenreCH-Autoren

Inhalt/Kritik

Kritik"Immer wieder neu muss der rätselhafte Robert Walser entdeckt werden."
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung 24.10.2018

Autor

Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers Aufsätze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient.
Peter Stocker, geboren 1965 in Luzern, studierte in Freiburg/Schweiz und Paris, Promotion zur »Theorie der intertextuellen Lektüre«. Mitherausgeber der Historisch-kritischen Gottfried Keller-Ausgabe (abgeschlossen 2012). Arbeitet seither als Mitherausgeber und Projektleiter der Berner Ausgabe der Werke Robert Walsers im Robert Walser-Zentrums Bern.
Peter Utz ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Lausanne mit den Forschungsschwerpunkten Goethezeit, Jahrhundertwende, literarisches Feuilleton, Schweizer Autoren des 20. Jahrhunderts und literarisches Übersetzen sowie zahlreichen Publikationen zu Robert Walser. Seit 2018 ist Utz Mitherausgeber der Berner Ausgabe.

Kürzlich von mir besucht