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Madame Bovary

Sitten der Provinz. Roman. Mit d. Rezensionen v. Sainte-Beuve, Jules Barbey d'Aureville u. Charles Baudelaire. Nachw. v. Heinrich Mann
TaschenbuchKartoniert, Paperback
464 Seiten
Deutsch
Verfügbare Formate
BuchGebunden (Leinen)
CHF33.50
BuchKartoniert, Paperback
CHF10.50
TaschenbuchKartoniert, Paperback
CHF12.50
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Die begeisterte Romanleserin Emma Bovary hat den Kopf voller romantischer Träume. Wie langweilig muß ihr dagegen ihr Leben als Frau eines Arztes in einer Provinzstadt erscheinen! Ihr Mann Charles versteht ihre Wünsche und Nöte nicht. So sucht die leidenschaftliche junge Frau ihr Glück in fremden Armen - und wird bitter enttäuscht."
CHF17.00
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Informationen

KlappentextDie begeisterte Romanleserin Emma Bovary hat den Kopf voller romantischer Träume. Wie langweilig muß ihr dagegen ihr Leben als Frau eines Arztes in einer Provinzstadt erscheinen! Ihr Mann Charles versteht ihre Wünsche und Nöte nicht. So sucht die leidenschaftliche junge Frau ihr Glück in fremden Armen - und wird bitter enttäuscht."
Details
ISBN978-3-257-20721-7
ProduktartTaschenbuch
Einbandart / SetinhaltKartoniert, Paperback
Verlag/Label
Erscheinungsjahr2005
Erscheinungsdatum22.03.2005
Auflage21. Aufl.
Seiten464 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.1118000
Rubriken
GenreRomane

Inhalt/Kritik

PrologEine Frau glaubt an die Romantik der Romane, doch ihr zerbricht an der bitteren Realität.
Kritik"Das Wagnis, rücksichtslos und verheißungsvoll von Liebe zu erzählen, macht diesen Roman unverwüstlich." (Die Zeit)
"Für Maupassant, Zola, Proust, Heinrich Mann und andere wurde 'Madame Bovary' zum absoluten Maßstab des eigenen Schaffens, für alle Späteren - auch für Kritiker wie Sartre - zu einem Bezugspunkt, an dem die Entwicklung des modernen Romans gemessen werden kann." (Kindlers Neues Literatur Lexikon)

Autor

Gustave Flaubert, geb. 1821 in Rouen als Sohn eines Chirurgen, besuchte zuerst die Schulen in seiner (durch 'Madame Bovary' berühmt gewordenen) Vaterstadt, studierte eher lust- und erfolglos die Rechte in Paris und musste sich dann aufgrund eines rätselhaften Nervenleidens aus jeder Berufstätigkeit zurückziehen. Er lebte in strenger schriftstellerischer Askese in Rouen, unternahm immer wieder Reisen in Europa, nach Nordafrika und dem Nahen Osten und starb 1880 im Alter von 59 Jahren. Flaubert war unerbittliche Präzision in der Kunst wichtiger als überhitzte Inspiration und das Suchen nach bisher unbeschriebenen Aspekten der Wirklichkeit wesentlicher als romantische Gefühlsdarstellung. Diese strenge Forderung setzte er in 'Madame Bovary' in revolutionärer Weise um, doch vorher hatte es in seinem Leben eine Epoche gegeben, die in ihrer anarchischen Heftigkeit ihresgleichen sucht.
Flaubert verspottete seine Zeitgenossen und setzte ihnen mit unübertroffener sprachlicher Schärfe zu. Bereits sein erstes gedrucktes Werk, Madame Bovary, rief ebensoviel Hass wie Bewunderung hervor und sicherte ihm einen Ehrenplatz in der ewigen Bibliothek der Weltliteratur. Flaubert forderte zeitlebens die Lesegewohnheiten seines Publikums heraus und lehrte es, sich von der Vorliebe für das Gewöhnliche frei zu machen. Diese Art der literarischen Umerziehung begeistert auch heutige Leser durch ihre kompromisslose Originalität.

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