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Wickelfisch

Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit

Nachw. v. Hugo Loetscher
TaschenbuchKartoniert, Paperback
272 Seiten
Deutsch
Verfügbare Formate
BuchGebunden
TaschenbuchKartoniert, Paperback
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TaschenbuchKartoniert, Paperback
CHF10.90
eBookEPUBWasserzeichenElectronic Book
CHF3.50
Die psychologischen Einsichten des Jesuiten Gracián (1601-1658) fanden als Ausdruck des spanischen Hochbarock im 17. und 18. Jahrhundert europaweit große Verbreitung. In Deutschland waren es im 19. Jahrhundert vor allem Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer, die in Gracián einen geistigen Vorläufer erkannten.
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Informationen

KlappentextDie psychologischen Einsichten des Jesuiten Gracián (1601-1658) fanden als Ausdruck des spanischen Hochbarock im 17. und 18. Jahrhundert europaweit große Verbreitung. In Deutschland waren es im 19. Jahrhundert vor allem Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer, die in Gracián einen geistigen Vorläufer erkannten.
ZusammenfassungDie psychologischen Einsichten des Jesuiten Gracián fanden als Ausdruck des spanischen Hochbarocks europaweit große Verbreitung. Arthur Schopenhauer nannte das Buch "einen Gefährten für das Leben".
Details
ISBN978-3-257-22589-1
ProduktartTaschenbuch
Einbandart / SetinhaltKartoniert, Paperback
Verlag/Label
Erscheinungsdatum31.01.2003
Auflage5. Aufl.
Seiten272 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.1187639
Rubriken

Inhalt/Kritik

PrologArthur Schopenhauer fühlte sich ebenso wie Nietzsche von den psychologischen Ansichten des Jesuiten Baltasar Gracián, geboren 1601 in Aragón, gestorben 1658 in Tarragona, angezogen und in manchen eigenen Überlegungen bestätigt. Von ihm stammt ?die? deutsche Übersetzung von Graciáns erstmals 1647 erschienenem ?Handorakel?.
Kritik"Das Hand-Orakel wird zum Buch einer Taktik, durch die man sich vor der Gesellschaft schützen kann, indem man zum Schein ihre Sprache spricht." (Lexikon der Weltliteratur)

Autor

Baltasar Gracián wurde 1601 in Belmonte bei Calatayud (Aragón) geboren. Seine Beredsamkeit begründete seinen Ruhm als Prediger und Professor an Jesuitenkollegien und machte ihn zum willkommenen Gast am Madrider Königshof, den er aus unbekannten Gründen nach kurzer Zeit enttäuscht verließ. Durch seine Schriften aber kam er in Verruf. Als sein Orden nämlich dahinterkam, daß er sie unter dem Namen seines Bruders veröffentlicht hatte, um der Zensur zu entgehen, wurde er mit Zellenhaft »bei Wasser und Brot« und »ohne Tinte und Feder« bestraft. Nach der Entlassung schrieb Gracián trotzdem weiter. Seiner Bitte, aus dem Orden austreten zu dürfen, wurde nicht entsprochen, man versetzte ihn statt dessen in die Provinz. Gracián starb 1658 in Tarragona.

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