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AHAWAH. Das vergessene Haus

Spurensuche in der Berliner Auguststraße
TaschenbuchKartoniert, Paperback
320 Seiten
Deutsch
Nahe der Berliner Friedrichstraße verläuft die Auguststraße. In der Nummer 14/16 befand sich bis in die achtziger Jahre die 1947 gegründete Max-Planck-Oberschule, und Regina Scheer war eine ihrer Schülerinnen. Das Haus, über dessen Vergangenheit so auffällig geschwiegen wurde, beschäftigte sie über ihre Schulzeit hinaus. Sie suchte Auskünfte über die wechselvolle Geschichte des Gebäudes, das als jüdisches Krankenhaus gebaut wurde,...mehr
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Informationen

KlappentextNahe der Berliner Friedrichstraße verläuft die Auguststraße. In der Nummer 14/16 befand sich bis in die achtziger Jahre die 1947 gegründete Max-Planck-Oberschule, und Regina Scheer war eine ihrer Schülerinnen. Das Haus, über dessen Vergangenheit so auffällig geschwiegen wurde, beschäftigte sie über ihre Schulzeit hinaus. Sie suchte Auskünfte über die wechselvolle Geschichte des Gebäudes, das als jüdisches Krankenhaus gebaut wurde, später das Kinderheim AHAWAH beherbergte und schließlich Sammelstelle für den Abtransport jüdischer Menschen in die Konzentrationslager war. Regina Scheer fand Fotos, Dokumente und Zeugen, die Haus und Straße kannten. Es gab Nachbarn, die von nichts wußten, nichts gesehen oder gehört hatten, aber es gab auch Menschen, für die das Erinnern schmerzhaft Wunden aufriß.Die Autorin folgte den Spuren bis nach Israel zu ehemaligen Zöglingen der AHAWAH. Sie hatte plötzlich Fäden in der Hand, die sich zu Lebensgeschichten verwoben.Von einem vergessenen Haus ging die Spurensuche aus. Sie traf auf jüdische Kulturgeschichte, Berliner Leben im 20. Jahrhundert, auf sichtbare oder verborgene Indizien deutscher Geschichte in der Gegenwart.
ZusammenfassungEin Haus und seine Menschen.AHAWAH heißt Liebe. AHAWAH stand bis in die dreißiger Jahre über der Tür eines Hauses in der Berliner Auguststraße. Damals war es ein jüdisches Kinderheim mit außergewöhnlichem sozialem und pädagogischem Anliegen. Dann wurde es Sammelstelle für den Abtransport jüdischer Menschen in die Konzentrationslager. Später schien es keine Vergangenheit mehr zu haben. Regina Scheer rekonstruiert die bewegende Biographie des Hauses, das für jüdische Kultur und jüdische Schicksale steht und für Berliner Leben im 20. Jahrhundert. "Regina Scheer fand viele Lebensläufe und teilte sie mit. Sie schrieb ein Buch zur Geschichte und gleichzeitig ein Buch über Regina Scheer." Vera Friedländer, Die Weltbühne
Details
ISBN978-3-7466-1008-5
ProduktartTaschenbuch
Einbandart / SetinhaltKartoniert, Paperback
Verlag/Label
Erscheinungsjahr1993
Erscheinungsdatum01.08.1993
Auflage5. Aufl.
Seiten320 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.1197690
Rubriken

Autor

Regina Scheer, geboren 1950 in Berlin, 1968 bis 1973 Studium der Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1972 bis 1976 war sie Redakteurin der Studentenzeitung "Forum", von 1980 bis 1990 Redakteurin der Literaturzeitschrift "Temperamente". Sie arbeitet freiberuflich als Publizistin, Historikerin und Herausgeberin. Regina Scheer lebt in Berlin.Regina Scheer veröffentlichte mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte und hat 2014 ihren ersten Roman ?Machandel? vorgelegt, für den sie den Mara-Cassens-Preis sowie den Ver.di-Literaturpreis Berlin Brandenburg 2017 erhielt. Zuletzt erschien ?Gott wohnt im Wedding?.Im Aufbau Taschenbuch ist von ihr lieferbar: ?AHAWAH. Das vergessene Haus. Spurensuche in der Berliner Auguststraße?.
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